Die wichtigsten Fragen beim Kauf nachhaltiger Immobilien

Gewähltes Thema: Die wichtigsten Fragen beim Kauf nachhaltiger Immobilien. Hier finden Sie inspirierende Orientierung, konkrete Prüffragen und alltagstaugliche Entscheidungshilfen, damit Ihr nächstes Zuhause ökologisch stark, gesundheitlich angenehm und wirtschaftlich sinnvoll ist. Teilen Sie Ihre eigenen Fragen in den Kommentaren und abonnieren Sie unseren Newsletter, um keine neuen Leitfäden zu verpassen.

Energieeffizienz und verlässliche Zertifizierungen

Fragen Sie nach der genauen Stufe und dem Geltungsbereich der Zertifizierung: DGNB (inklusive Ökobilanz), BREEAM oder LEED bewerten unterschiedlich. Achten Sie auf das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) in Verbindung mit KfW-NH-Standards, und lassen Sie sich die zugrunde liegenden Kriterien offenlegen, nicht nur das schöne Logo.
Unterscheiden Sie zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis, prüfen Sie End- und Primärenergie, Effizienzklassen und Referenzklima. Fragen Sie, welche Annahmen im Bedarfsausweis stecken, ob Sanierungsvorschläge realistisch sind und wie berechnete Werte mit echten Verbrauchsdaten vergleichbarer Objekte zusammenpassen.
Erkundigen Sie sich nach dem aktuellen GEG-Stand, angestrebten Zielwerten (z. B. KfW-Effizienzhaus 40 NH) und geplanten Nachrüstoptionen. Fragen Sie, ob die Hülle Passivhausprinzipien nahekommt, welche Luftdichtheit erreicht wurde und wie das Gebäude auf künftige CO₂-Preise und strengere Normen vorbereitet ist.

Baustoffe, Herkunft und Lebenszyklusdenken

Woher stammen die Materialien wirklich?

Bitten Sie um Nachweise zu Herkunft und Zertifikaten wie FSC oder PEFC für Holz. Fragen Sie nach regionalen Lieferketten, Transportdistanzen und ob kritische Stoffe vermieden wurden. Lassen Sie sich dokumentieren, wie nachhaltig Bindemittel, Dämmstoffe und Oberflächen tatsächlich sind.

Wie hoch ist die graue Energie und wie wird sie bilanziert?

Verlangen Sie Ökobilanzen (LCA) und Umweltproduktdeklarationen (EPD). Fragen Sie, wie viel CO₂ im Bau gebunden oder emittiert wurde, ob Zementklinker ersetzt wurde und ob Alternativen wie Lehm, Holz-Hybrid oder Recyclingmaterialien sinnvoll abgewogen wurden.

Was passiert am Lebensende des Gebäudes?

Erkundigen Sie sich nach einem Rückbaukonzept, sortenreiner Trennbarkeit und Wiederverwendbarkeit. Cradle-to-Cradle-Ansätze, verschraubte statt verklebte Verbindungen und dokumentierte Bauteilepässe erleichtern künftige Sanierungen und sparen Ressourcen und Kosten.

Energieerzeugung vor Ort und Gebäudetechnik

Fragen Sie nach der Auslegung der Wärmepumpe, der Jahresarbeitszahl und möglichen Quellen (Sole, Luft, Wasser). Prüfen Sie, ob die PV-Fläche optimal geplant ist, ob ein Batteriespeicher sinnvoll dimensioniert wurde und wie grün die Fernwärme wirklich ist.

Energieerzeugung vor Ort und Gebäudetechnik

Lassen Sie sich zeigen, wie Lastspitzen geglättet werden, ob Eigenverbrauch der PV maximiert wird und Mieterstrommodelle möglich sind. Fragen Sie nach offenen Schnittstellen, Updatesicherheit und einem übersichtlichen Monitoring, das Laien verstehen und aktiv nutzen können.

Wasser, Grünflächen und Klimaresilienz

Fragen Sie nach Zisternen, grauer Wasserrecycling-Technik und wassersparenden Armaturen. Interessieren Sie sich für Bewässerungskonzepte, die Regenwasser nutzen, und prüfen Sie, ob Leitungswege kurz gehalten sind, um Energie- und Wasserverluste zu minimieren.

Wasser, Grünflächen und Klimaresilienz

Erkundigen Sie sich nach sommerlichem Wärmeschutz, Verschattung, Speichermassen und außenliegendem Sonnenschutz. Fragen Sie, ob das Gelände Wasser zurückhält (Schwammstadt-Prinzip), Notabflüsse vorhanden sind und wie Kellerräume gegen Rückstau gesichert werden.

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Wie nachhaltig ist die Lage im täglichen Leben?
Fragen Sie nach erreichbaren Kitas, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und medizinischer Versorgung. Prüfen Sie die Geh- und Radfreundlichkeit, Erreichbarkeit des ÖPNV und ob wichtige Ziele innerhalb von 15 Minuten liegen, um Autowege konsequent zu reduzieren.
Gibt es attraktive Alternativen zum eigenen Auto?
Erkundigen Sie sich nach Fahrradabstellräumen, Lastenrad-Sharing, Carsharing-Stellplätzen und ÖPNV-Taktung. Fragen Sie, ob Mobilitätspakete oder vergünstigte Tickets geplant sind. Gute Mobilität senkt Kosten, Emissionen und erhöht die Lebensqualität messbar.
Wie stärkt das Projekt die Gemeinschaft?
Fragen Sie nach Gemeinschaftsräumen, Höfen, Werkstätten oder Dachterrassen. Erkundigen Sie sich, ob es ein Quartiersmanagement gibt, ob Flächen multifunktional sind und ob Barrierefreiheit mitgedacht wurde, damit sich alle Generationen Zuhause fühlen.

Kosten, Förderung und langfristige Werthaltigkeit

Betrachten Sie Anschaffung, Betrieb, Instandhaltung und Rückbau. Fragen Sie nach Energiepreis-Szenarien, CO₂-Kosten und Versicherungen. Eine Käuferin berichtete, wie ihr ein einfaches TCO-Sheet zeigte, dass das effizientere Haus ab Jahr fünf deutlich günstiger wurde.

Kosten, Förderung und langfristige Werthaltigkeit

Erkundigen Sie sich nach KfW-Programmen für Effizienzhaus- und NH-Standards, QNG-Bedingungen und möglichen BAFA-Zuschüssen für Heizungstechnik. Fragen Sie nach Fristen, Zinsbindung und ob die Planung bereits förderkonform dokumentiert wurde, um Risiken zu minimieren.
Kaftane
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